Gespräche am Feuer: Gottesvorstellungen im Wandel

Gott-9.0

Sechs Abende im Rahmen der ökumenischen Erwachsenenbildung
Petra Forster,



Ort:
Cheminée-Raum des evang. Kirchgemeindehauses, Wilerstrasse 23, Oberuzwil

Daten:

13. Dezember, 17. Januar, 14. Februar, 14. März , kein Treffen im April,
9. Mai und 13. Juni – das ist je der 2. Dienstag im Monat

Uhrzeit:
19.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Gesprächsleiter*innen
:
Ellen Schout, Ingrid Krucker und René Schärer

Individuelle Lektüre und anschliessende gemeinsame Besprechung des Buches (ISBN 978-3-579-06546-5)

Anmeldung erwünscht bis zum 13. November 2022 an:

Ellen Schout Grünenfelder (Foto: Petra Forster)

Ellen Schout Grünenfelder, Seelsorgerin und Erwachsenenbildnerin
Wilerstrasse 27, 9242 Oberuzwil
077 490 25 46


"An diesen Gott kann ich nicht mehr glauben."
"Mit Kirche kann ich nichts anfangen."
"Ich kann doch die Bibel nicht wörtlich nehmen, ich denke wissenschaftlich!»


So denken immer mehr Menschen. Viele fühlen sich dabei schuldig oder unwohl. Aber warum? Mit diesem Buch möchten wir allen Zweiflern zurufen: "Glückwunsch! Wenn Sie nicht mehr an Ihren Kindergott glauben können, ist Ihnen nicht Ihr Glaube abhandengekommen, sondern Ihr Bewusstsein hat sich weiterentwickelt!"

Die gemeinsame Lektüre des Buches soll zu einer offenen und neugierigen Haltung verhelfen, wie sich unsere Gottesvorstellungen wandeln können und wie wir als spirituelle Sucher*innen reifen können.

Es kann in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche aufklärend und stabilisierend wirken, wenn man die verschiedenen Bewusstseinsstufen versteht, die miteinander um die Deutungshoheit konkurrieren.

Wir sind überzeugt, dass dieses Modell dazu beiträgt, spirituelle Prozesse zu verstehen. Wir erkennen, dass Glaubenszweifel, Verwirrung und Unsicherheit keine spirituellen Krankheiten sind, sondern Symptome eines heilsamen Stufenwechsels. Ein sicher nicht immer leichter Wechsel, der aber zu einer größeren Bewusstheit und Freiheit führen kann.

Glaube verändert sich


Mit dem Modell von Gott 9.0 wird gezeigt, dass Glaube kein ein für alle Mal feststehendes Set von Überzeugungen ist. Glaube ist nicht statisch, sondern lebendiges Wachstum.

Das Markusevangelium fasst die Botschaft Jesu bündig in einem Satz zusammen: "Das Reich Gottes ist im Anbrechen. Ändert euren Sinn, wandelt euch, erneuert euer Bewusstsein! Glaubt diese gute Nachricht!" (Markus 1, 15).

Wir schauen wertschätzend auf unseren eigenen Glaubensweg und halten Ausschau, wohin wir uns entwickeln möchten.

Dabei würdigen wir jede Stufe, denn keine kann übersprungen werden, jede trägt Wichtiges bei.

Bereitgestellt: 15.11.2022     Besuche: 43 Monat