Jungschi Oberuzwil SoLa 2021

Ein Rückblick
Petra Forster,
10. + 11. Juli 2021

Es war einmal und ist nicht mehr, ein Gallierdorf und ein Römerheer. Aufgewacht, total verstreut, haben alle sich aufs richtige Zelt gefreut. Die Gallier haben einen Haik gemacht, im Biwak geschlafen und viel gelacht. Zusammen mit Miraculix, dem alten Knacker, von Römern entführt und wiedergefunden, haben die Gallier, gestärkt durch ein schmackhaftes Mahl, das Dorf neu errichtet. Im Fluss gebadet, es hat nicht geschadet, sind nun alle frisch und das Abendessen kam auf den Tisch. Sowohl Asterix und Obelix, als auch Troubadix, Miraculix, Automatix und Majestix wurden in abwechslungsreichen Herausforderungen näher kennengelernt. Um den Tag gebührend abzuschliessen, genossen wir einen feinen Kuchen und legten uns müde, aber glücklich in den Schlafsack.

12. Juli 2021

Frisch gebadet und durchgeknetet, stärkten wir uns mit einem reichhaltigen Frühstück. Die Teilnehmer teilten sich auf die jeweiligen Beweisgruppen auf und begannen sich auf die bevorstehende Beweisprüfung am Freitag vorzubereiten. Nach einem wunderbaren Spaghetti-Plausch traten wir in einem Sportturnier nach britischer Art gegeneinander an. Verschwitzt und von der Sonne gebräunt tauchten die badefreudigen in den kühlen Bach nahe dem Lagerplatze. Anschliessend genossen wir einen eingerollten Festschmaus. Am gemeinsamen Lagerfeuer kamen wir zu Ruhe, benutzten unsere Stimmbänder und erzeugten eine gemütliche Lagerfeuerstimmung. Den Abend liessen wir mit einigen amüsanten Spielen und einer köstlichen Schokoladencrème ausklingen. Als alle in ihren Schlafsäcken eingekuschelt langsam in die Welt der Träume entschwanden, wurden sie für ein Nachtgeländespiel erneut geweckt. In dornigem Gelände wurde gekämpft und plötzlich wurden die namenlosen TeilnehmerInnen entführt. Sie mussten einen gruseligen Monsterweg, einen dunklen Tunnel und weitere gespenstische Gegenden durchqueren. Als Krönung dieses furchterregenden Weges sollten sie einen frisch gebrauten Zaubertrank zu sich nehmen. Nach erfolgreicher Absolvierung des Geländespiels und der Nämeläprozedur wurden die Teilnehmer der Reihe nach zu Bett gebracht und wieder in die Welt der Träume gelassen.

13. Juli 2021

Die Teilnehmer durften nach der strengen Nacht eine Stunde länger schlafen. Nach der üblichen Tagwacht mit Gesang wurde ausgiebig gefrühstückt und danach zusammen gesungen. Erneut übten sich die Teilnehmer in Pioniertechnik, erster Hilfe und vielen weiteren Bereichen. Am Nachmittag wurden Workshops, wie Tanzen, Ball über Schnauer und Werwölflen durchgeführt. Aufgrund der Wetterlage wurde ein Spezialprogramm eingeleitet. Die einen Teilnehmer schliefen, die anderen spielten miteinander. Nachdem sich alle erholt hatten und der gröbste Regen vorbei war, stärkten wir uns mit einem heissen Fleischkäse und Kartoffelsalat. Zum Abschluss des Tages durften alle ein römisches Mühlespiel als Lagerabzeichen erstellen.

14. Juli 2021


Der Tag startete wie gewöhnlich mit einem Wecklied für die TeilnehmerInnen. Nach dem Frühstück wurde für einen Tagesausflug gepackt. Sobald die Ämtlis Holz hacken, Holz holen, Küche und Fätzeln erledigt waren, marschierten die Gruppen gestaffelt richtung Bahnhof Märwil. Unterwegs begegneten die TeilnehmerInnen verschiedenen Gestalten und hatten die Aufgabe Miraculix wieder zu finden. Nach einer langen Zug- und Busfahrt erreichten wir das Strandbad in Holzenstein. Zur Stärkung verspeisten wir einige Hot Dogs und Gemüsedips. Dem Wetter zum trotz wurde gebadet und man konnte sich sogar etwas sonnen. Um sich wieder aufzuwärmen wurde Fussball, Rugby und Mörderlis gespielt. Als alle wieder zurück auf dem Lagerplatz waren, wurde zu Abend gegessen und danach in einem Wettkampf gegen die Leiter angetreten. Eine Aufgabe war es möglichst schnell einen First aufzustellen und andere mussten eine Kleopatra möglichst schön herrichten. Nach dem beliebten «Bettmümpfeli», heute Beerencrème, krochen alle zufrieden und müde in ihre Schlafsäcke.

15. Juli 2021


Der heutige Tag wurde wieder mit Morgenworkshops gestartet. Nach einem reichlichen Frühstük, nahm ein weiterer Beweisblock seinen Platz ein. Es wurde fleissig gesungen, geknotet und diverse Griffe geübt und angewendet. Als nach dem Lernen die Mägen knurrten, wurden sie mit einem feinen Mittagessen gestillt. Nachdem Ämtli gab es ein Geländespiel, in dem die Gallier, gespielt von den Teilnehmer und die Römer, gespielt von den Leiter gegen einander kämpften mussten. Nach einer süssen Stärkung, gab es diverse Workshops, anschliessend Freizeit und schlussendlich assen wir zu Abend. Mit einem spannenden Kukucksspiel wurde der Tag abgerundet und schlussendlich fielen alle müde aber glücklich auf ihre Mättelis.

16. Juli 2021

Dieser Tag war für alle speziell. Zum einen, weil es der letzte ganze Tag des SoLas 2021 war und andererseits, weil heute Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück und Vitamin B die Beweisprüfungen stattfanden. Nach schmackhaftem Gehacktes mit Hörnchen, folgte der Lagerabbau. Während der Leitersitzung hatten zwei Jungschärler solche Freude am Schlamm, dass sie Rennen im Sarasanischlamm machten, bis sie von oben bis unten mit Schlamm voll waren. Allerdings amüsierten sich nicht nur die beiden Jungschärler, alle TeilnehmerInnen standen in einem grossen Kreis um die beiden und lachten gemeinsam über die Situation. Nach diesem Schlammdisaster, folgte der erste Teil des Lagerabbaus. Es wurden Feuerstellen zugemacht, Paletten abgespritzt und der Ofen auseinander geschraubt. Vor dem Geländespiel, genossen wir einen herzhaften Zvieri. In diesem Geländespiel, mussten die Teilnehmer Burgen aufbauen und Nahrung sammeln, damit die Gruppen überleben konnten. Als die Römer im Kampf gegen die Gallier verloren, begaben wir uns in eine trockene Scheune. Wir sangen, assen zu Abend und die Beweisauswertung fand ebenfalls statt. Beim Dessert zurück am Lagerplatz, liessen wir den Abend mit feinen Schoggi-Bananen ausklingen.


Bereitgestellt: 21.07.2021     Besuche: 16 Monat