Informationen zum Corona-Virus: 28. Aktualisierung vom 26. Februar 2021

Corona <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Pixabay)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oberuzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5</div><div class='bid' style='display:none;'>698</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Nachstehend finden Sie die Weisungen, welche wir von der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen erhalten haben.



Weil die Zahl der Neuansteckungen in den vergangenen Wochen kontinuierlich gesunken ist, möchte der Bundesrat die derzeit gültigen Beschränkungen schrittweise lockern. In einem ersten Schritt können Läden, Museen oder Zoos wieder öffnen. Auch dürfen sich draussen wieder bis zu 15 Personen treffen.

Mit Blick auf die kirchliche Arbeit sind es vor allem Kinder und Jugendliche, die wieder mehr dürfen. Der Reihe nach:

Gottesdienste:

Für Gottesdienste bleiben die bisherigen Regeln bestehen. Weiterhin dürfen bis zu 50 Personen an einem Gottesdienst teilnehmen, nicht mitzuzählen sind die Mitwirkenden. Nach wie vor bleibt es untersagt als Gemeinde zu singen oder Laiensängerinnen- und sänger auftreten zu lassen. Lediglich in einer Kinderfeier oder einem Jugendgottesdienst ist es wieder erlaubt, gemeinsam anzustimmen; jedoch nur durch die Kinder und die Jugendlichen bis zum Alter von zwanzig Jahren (siehe Kinder- und Jugendarbeit).

Kinder- und Jugendarbeit:

Allgemein gilt, dass sich Kinder und Jugendliche bis und mit Jahrgang 2001 zu kulturellen oder sportlichen Aktivitäten wieder treffen dürfen. Bisher war das nur Kindern und Jugendlichen bis zum 16. Altersjahr erlaubt. Für diese Treffen – unabhängig ob drinnen oder draussen – gibt der Bund auch keine Maximalzahl der Teilnehmenden vor.

Neu ist auch, dass Kinder- und Jugendchöre oder Jugendorchester wieder proben dürfen. Auch dürften sie wieder Konzerte spielen – allerdings nicht vor Publikum … Entsprechend ist ein Auftritt eines Kinderchores an einem Gottesdienst nicht erlaubt.

In den vergangenen Wochen war es überdies umstritten, ob Jugendtreffs weiterhin geöffnet sein dürfen. Nun ist diese Frage geklärt. Der Bund schreibt explizit: «Jugendtreffs können wieder öffnen. Es muss eine Fachperson anwesend sein, und es gilt Maskenpflicht für alle Kinder und Jugendlichen, die älter sind als 12 Jahre.» Das heisst also, dass Jugendliche – bis und mit Jahrgang 2001 – Jugendtreffs wieder aufsuchen dürfen. Allerdings dürfen in den Treffs keine Feste, Discos oder Konzerte veranstaltet und keine Getränke ausgeschenkt und kein Essen ausgegeben werden.

Auf der Website des Verbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit Kanton St.Gallen findet sich eine Kurzübersicht über die geltenden Massnahmen zur offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Wir empfehlen bei den Erlebnisprogrammen die entsprechenden Kriterien anzuwenden. Das heisst, Angebote mit sportlichem oder kulturellem Charakter sind möglich – von einem Znacht für Jugendliche oder einem Grillplausch ist abzusehen.

Frühlings- und Konflager:
Bis zu den Frühlingsferien mit Beginn am 10. April sind im Kanton St.Gallen Lager, Skitage, Schulreisen und weitere besondere Unterrichtsveranstaltungen in der Volksschule ausserhalb des Gemeindegebietes verboten. Anschliessend ist es nach unserer Einschätzung wieder möglich, Lager für Kinder und Jugendliche sowie Konflager durchzuführen. In den FAQ zu den neuen Vorgaben schreibt der Bund, dass es erlaubt ist, in den Frühlingsferien ein Lager mit einem Jugendorchester durchzuführen. Entsprechend sollte das für Lager der Kirchgemeinden gelten. Für Lager braucht es ein Schutzkonzept.

Was gilt weiterhin? Wie erwähnt, profitieren vor allem Kinder und Jugendliche von den ersten Lockerungen. Nach wie vor gilt eine Homeoffice-Pflicht. Für Veranstaltungen oder Treffen von oder mit Erwachsenen in Innenräumen gilt die 5-Personen-Regel. Draussen dürfen sich neu 15 Personen treffen, allerdings nicht zu Veranstaltungen. Es ist weiterhin verboten, Veranstaltungen durchzuführen. Auch das Singverbot für Erwachsene hat Bestand.

Markus Bernet, Kirchenschreiber
Andreas Ackermann, Kommunikationsbauftragter
Bereitgestellt: 01.03.2021     Besuche: 47 Monat