Krippenspiel - die Weihnachtsmelodie

Maria und Josef<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oberuzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5</div><div class='bid' style='display:none;'>557</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Ein Rückblick von Annelies Seelhofer-Brunner
Petra Forster,
In der vollbesetzten Oberuzwiler Grubenmannkirche begeisterte die diesjährige Kinder-Weihnacht. Sozialdiakonin Brigitte Heule hatte zusammen mit verschiedenen Katechetinnen ein stimmungsvolles Weihnachtsspiel einstudiert. Im Chor vorne stand ein herzerwärmender Kinderchor. Pfarrer René Schärer und Organist/Pianist Christian Schneebeli begleiteten mit E-Gitarre und E-Piano die aus voller Kehle singenden Kinder, bereichert durch einige solistische Einlagen. Das Weihnachtsspiel zeigte in einer Art Zeitreise auf, wie es im Stall zu Bethlehem zur Zeit der Geburt von Jesus ausgesehen haben mochte, aber auch, was Weihnachten für heutige Menschen bedeutet. Dank des Einsatzes von Mikrofonen wurden die in heutiger Sprache verfassten Einsätze gut verstanden.

Das Reporterteam befragte verschiedene Menschen zum Thema „Weihnachten“. Für eine interviewte Frau ist Weihnachten etwas ganz Besonderes, nämlich ein grosse Geschenk, von Gott den Menschen in der Person von Jesus Christus zugesprochen, für andere ist es einfach ein freier Tag. Eine Katechetin verdeutlichte: „Wir werden daran erinnert, dass Gott uns die tiefste Liebe und Verbundenheit anbietet, sogar dann, wenn wir es eigentlich gar nicht verdient hätten. Gott ist gnädig.“ Eine andere freute sich vor allem auf das Singen von Weihnachtsliedern, besonders auf „Oh du fröhliche...“.

Mit diesem Lied und „Go Tell it on the Mountain“ endete der Gottesdienst, von tosendem Applaus begleitet. Danach waren alle ins Kirchgemeindehaus eingeladen. Eine fleissige Küchenmannschaft hatte 40 Bleche Pizza gebacken. Die richtig schön heissen Pizzas wurden von der Jungschi serviert. Hier spürte man eine lebendige Gemeinde, die sonst unter dem Jahr nicht immer gleich präsent zu sein scheint. Das trügt allerdings, denn viele kirchliche Aktivitäten spielen sich nicht im Kirchenraum, sondern im Alltag ab.

Fabio Reichmuth, ein Jungschi-Leiter, stellte am Schluss des Gottesdienstes eine sehr nachahmenswerte Aktion vor. Er hat in Island Landschaften fotografiert und daraus einen Kalender gestaltet, welchen er verkaufen und daraus einen Teil des Erlöses für ein Projekt in Südafrika spenden will. Sozialdiakonin Brigitte Heule hat in ihrem diesjährigen Bildungsurlaub dort eine Schule mit 14 Jugendlichen kennengelernt. www.ref-oberuzwil.ch/

Annelies Seelhofer-Brunner


Autor: Petra Forster     Bereitgestellt: 28.12.2018