Jungschi Sommerlager

Meine Bilder<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oberuzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5</div><div class='bid' style='display:none;'>532</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Eine neue Stadt im Wilden Westen!
Petra Forster,
Die Jungschi Oberuzwil gründete im Wilden Westen (Waldkirch) eine neue Stadt in der grossen, weiten Wüste (Andwiler Moos) und nannte sie Daisytown. Während der ersten Sommerferienwoche durften 60 Personen mit Spielen, Sport und Spass eine beinahe regenfreie Woche in der Natur mit Lucky Luke erleben.

Der erste Samstag der Sommerferien ist aufregend! Mit viel Vorfreude trafen sich am Morgen die Eltern mit Kind und Kegel und viel Gepäck am Bahnhof Uzwil. Die Taschen wurden verladen und die Eltern von den Leitern begrüsst. Mit dem Zug und einer Einstiegswanderung von Gossau nach Waldkirch wurden die ersten Stunden des Lagers verbracht.

Auf dem Lagerplatz angekommen, wurden von den Teilnehmern die eigenen Zelte, die sogenannten «Spatzen», aufgestellt und eingerichtet. Die Küche kam am Abend zu ihrem ersten Einsatz und bereitete leckeres «Ghackets mit Hörnli» zu. Mit einem Nachtgeländespiel starteten wir den ersten Tag mit einem Höhepunkt!

Anfangs Woche betrieben wir viel Lagerbau. Dabei wurden von allen Jungschärlern diverse Bauten errichtet: Eine Hollywood-Schaukel, eine Saloon-Türe, eine Feuerstelle, einen Wegweiser und Abfalleimer. Ebenso hatten die Teilnehmer Zeit, ein Vorzelt zu ihrem Spatzen zu bauen, um beispielsweise die Schuhe trocken zu lagern, wenn es regnet.
In der Mitte der Woche brachen alle Gruppen zu einem Haik auf. Dabei wird nach einer Wanderung wild übernachtet und mit einem Topf und Feuer das Nachtessen gekocht. Nach einer Nacht mit ein paar Tropfen trafen wir uns am nächsten Tag in der Badi und genossen das kühle Nass. Nebst dem Wasser wurde auch ausgiebig Sport mit dem Volleyball, dem Fussball oder dem Frisbee betrieben.

Am Donnerstag durften die Eltern einen Blick in unser Lager werfen. Mit einem Postenlauf mit Wild-West-Aktivitäten lernten sie den Lagerplatz besser kennen und ihre Kinder zeigten ihnen voller Stolz ihre Zelte. Da Daisytown zum ersten Mal Besuch empfangen durfte zauberte die Küche ein feines «Chilli con carne» hervor, das genüsslich von allen verspeisen wurde.

Am letzten Lagertag hiess es: Alles abbrechen und nach Hause fahren. Glücklich und zufrieden durften alle gesund in Uzwil von den Eltern in Empfang genommen werden.
Samuel Rhyner
Autor: Petra Forster     Bereitgestellt: 17.07.2018     Besuche: 14 Monat