ökumenischer Feriengottesdienst vom 6. August

Kapelle auf dem Dorfplatz<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-oberuzwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>5</div><div class='bid' style='display:none;'>417</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Jede brucht sy Insel
Petra Forster,

Annelies Seelhofer-Brunner

2015 war zum ersten Mal ein Gottesdienst auf dem Dorfplatz angeboten worden, eine Art geistliche Feier zum Schweizer Nationalfeiertag vom 1. August. Damals konnte der Gottesdienst bei schönstem Wetter durchgeführt werden. Auch dieses Jahr war wieder eine derartige Feier geplant worden, diesmal unter dem Namen „Feriengottesdienst“. Leider machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Doch die ökumenische Feier mit Ingrid Krucker, Pfarreibeauftragte, und René Schärer, evangelischer Pfarrer in der stilvollen Grubenmannkirche liess das bald vergessen.

Jede brucht sy Insel
Dieses Lied von Peter Reber ist zu einem richtigen Volkslied geworden. Es gab dem Gottesdienst auch das Motto. Was liegt näher, als in Ferienzeiten über Oasen im Trubel des Alltags, über Innehalten und Stille zu reden? Dass da auch Träume dazugehören, machte der Text des Liedes klar. René Schärer zauberte mit Worten eine Ferienstimmung vor der versammelten Gemeinde auf, warf aber auch die Frage in die Runde, ob nicht auch manchmal einfach nur „Sand im Getriebe“ sei. Da tue es gut, auf die Stimme von Gott zu hören, seine eigene Spiritualität zu überdenken.

Geselliger Teil
Da der Gottesdienst ursprünglich für eine Feier auf dem Dorfplatz vorbereitet worden war, hatten die Verantwortlichen mit den Wirtsleuten im ehemaligen Restaurant DORFPLATZ – heute heisst es ROMEO - bereits im Vorfeld den Kirchenkaffee in diesem Lokal abgemacht. Deshalb spazierten viele der Gottesdienstbesucherinnen und –besucher nach dem Gottesdienst hinunter zum Dorfplatz, um noch ein wenig zusammenzusitzen.

Freundlich wurden die Gäste im Restaurant begrüsst und äusserst aufmerksam bedient. Dabei kam man schnell auch mit Leuten auch aus den Reihen der katholischen Mitchristen näher ins Gespräch. Wie gut, dass es heute diese Gräben zwischen Reformierten und Katholischen kaum mehr gibt, welche jahrhundertelang das Klima vergiftet hatten.

Autor: Petra Forster     Bereitgestellt: 29.08.2017